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Die Zeit als Synchronuhren und Stroboskoplampe als HighTechWerkzeuge galten ist vorbei. Die Elektronik hat besonders in den letzen fünfzehn Jahren die Entwicklung der Motorradtechnik geprägt. War früher die Spitzenleistung des Motors das Hauptargument für Sportlichkeit, spricht man heute auch über Fahrbarkeit und Traktion. Fahrwerksparameter werden in Echtzeit angepasst. Realisierbar ist das nur mit leistungsfähigen Steuer- und Regelsystemen. Die Grafik zeigt welche Elemente für die Traktionskontrolle zusammenspielen (<-- mousover)
Leerlaufdrehzahlstellventil Geschwindigkeitssensor Drosselklappensensor Gangsensor KW-Positionssensor Einlasslufttemperaturfühler Kühlflüssigkeitstemperatursensor Zündspulen Nockenwellensensor Ansaugluftdrucksensor Kippsensor Kraftstoffpumpenrelais Lambdasonde Umgebungsdrucksensor PAIR-Ventil Spülsteuermagnetventil Drosselklappenstellantrieb Primäreinspritzventile Sekundäreinspritzventile Auspuffklappenstellantrieb
Wir zeigen hier die wichtigsten Sensoren und Aktoren für die Motorsteuerung. Steigende Anforderungen an die Effizienz der Verbrennung verlangt nach immer umfangreicherer Erfassung von Istwerten und daraus folgender Optimierung der Steuergrössen.
Das Motorsteuergerät erfasst die Sensorwerte, stimmt diese mit hinterlegten Kennfeldern ab und koordiniert die Stellgrössen der Aktoren. Akuelle ECM arbeiten mit 32-bit Dualprozessoren.
Wenn Fehler auftreten Ohne Diagnosegeräte ist eine Fehlersuche kaum möglich. Doch nur im günstigsten Fall zeigen diese eine  Fehlfunktion mit “Namen und Adresse” direkt an. Wenn beispielsweise defekte Sensoren immernoch Werte liefern kann ein Computer oft nicht erkennen, ob diese plausibel sind. Eine Fehlermeldung im Fahrzeugcockpit oder beim Auslesen des Fehlerspeichers wir so nicht angezeigt. Hier kommt der Faktor Mechaniker ins Spiel. Sensorsignale und Abläufe in Steuer- und Regelkreisen zu erfassen, und sie richtig zu interpretieren, ist die eigentliche Herausforderung bei der Fehlersuche.
Elektronik bestimmt die Performance des Motors fast mehr als die Mechanik. Das Finden von Fehlern erfordert grundsätzlich andere Ansätze als noch vor 20 Jahren. Der TEXA Navigator ist eines der besten markenübergreifenden Diagnosetools und Standartausstattung bei italienischen Marken. Die Ausgabe der Daten und Eingabe von Steuerbefehlen erfolgt komfortabel über eine Bloetoothverbindung mit dem PC. Das SUZUKI-Diagnosesystem ist ein kompaktes Handheldgerät welches Daten auch während der Fahrt aufzeichnet, kann aber die Grafiken zur Auswertung auch auf dem PC-Monitor anzeigen Viele elektronische Bauelemente arbeiten mit extrem kurzen Spannungsimpulsen, die von einfachen Messinstrumenten nicht dargestellt werden können. Man braucht ein Spitzenspannungsmessgerät. Ein berührungsloses Temperaturmessgerät ist das Fieberthermometer des Mechanikers. Hohe Stromstärken kann man sehr genau induktiv messen. Eine Breitband-Lambdasonde zeigt beim Test auf dem Leistungsprüfstand den O2- Gehalt im Abgas und damit die Verbrennungsqualität an. Mit dem Endoskop kann man Beschädigungen in Hohlräumen untersuchen. Das messen der Zylinderkompression gibt Aufschluss über den Zustand von Kolbenringen und Ventilen wenn ein Schadensverdacht besteht. Werkstatt  Übersicht Werkstatt  Übersicht Startseite Startseite
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